Indoor-Ortung.de

Technik, Funktionen und Sinn

  • Location based services

    Die mobile Datenverarbeitung ist von einer Nischentechnologie zu einem globalen Business angewachsen. Dicht bevölkerte Gebiete sind nahezu komplett mit drahtlosen Netzwerken abgedeckt. Gleichzeitig werden mobile Endgeräte preiswerter und leistungsfähiger. Die integrierten Funktionalitäten nehmen mit jeder neuen Gerätegeneration zu. Allerdings beschränken sich diese Dienste meist nur auf die Kommunikation und die Funktionen innerhalb der Geräte. Ortsbezogene […]

    location-based-services
  • Kosten, Anwendungsanforderungen und Sicherheit

    Kosten Die anfallenden Kosten für die Anschaffung eines indoor–Ortungssystems beruhen hauptsächlich in der Aufwendung für die Infrastruktur, zusätzliche Bandbreite, Fehlertoleranz und Ausfallsicherheit und die Art der eingesetzten Technologie. Zusätzlich müssen die Installation und die Überprüfung des Systems während der Einrichtung mit in die Kostenrechnung einfließen. Sofern das neue indoor–Ortungssystem ein bestehendes Kommunikationssystem wieder verwenden kann, […]

    kosten
  • Indoor Ortung

    Indoor–Ortungsverfahren befinden sich auf einem „aufsteigenden Ast“. Allerdings fehlt es häufig an theoretischen und analytischen Grundlagen für eine Umsetzung einer Indoor-Ortung. Ein grundlegender Rahmen für den Systemaufbau und die Funktionen ist somit zwingend notwendig für den Erfolg und die Implementierung eines indoor–Ortungssystems. Es werden vier Bereiche betrachtet, die eine große Herausforderung und damit grundlegende Anforderung […]

    Indoor Ortung

Die Time of Arrival Methode basiert auf der Berechnung der Zeitdifferenz, welche ein Signal benötigt um von einem Sender zu einem Receiver zu gelangen. Funksignale bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit (c=299.792.485 m/s). Deshalb wird eine Uhrengenauigkeit benötigt, die bei < 3,0 ns liegt, um eine Genauigkeit von < 1 Meter zu erhalten. Die Uhrensynchronisation ist dabei ein wichtiger Teil, da die Genauigkeit in den Sendern und Receivern auf einer konsistenten Zeit basiert. Die Laufzeit wird umgerechnet in die Entfernung zwischen Sender und Receiver. Mit Hilfe der Triangulation und mindestens drei Entfernungen von bekannten Positionen, ist es dann möglich im zweidimensionalen Raum die Position des mobilen Endgerätes zu ermitteln. In der folgenden Abbildung repräsentiert jeder Strich eine Zeiteinheit. Durch Multiplikation der Zeit mit der Lichtgeschwindigkeit kann die Entfernung mit Hilfe der Trilateration ermittelt und die Position errechnet werden. Laufzeitbasiertes Ortungsverfahren

Die Time Difference of Arrival Methode (TDoA) ist etwas praktischer, als die Time of Arrival Methode, da diese die Notwendigkeit einer synchronisierten Uhr im Receiver eliminiert. Hierbei wird nicht die gesamte Laufzeit genutzt, sondern nur die Differenz mit welcher jedes Signal im Receiver erfasst wird. Daher wird ein vierter Sender für die Bestimmung der Zeit benötigt, um die Position eines Nutzers oder mobilen Endgerätes zu berechnen.