Indoor-Ortung.de

Technik, Funktionen und Sinn

  • Location based services

    Die mobile Datenverarbeitung ist von einer Nischentechnologie zu einem globalen Business angewachsen. Dicht bevölkerte Gebiete sind nahezu komplett mit drahtlosen Netzwerken abgedeckt. Gleichzeitig werden mobile Endgeräte preiswerter und leistungsfähiger. Die integrierten Funktionalitäten nehmen mit jeder neuen Gerätegeneration zu. Allerdings beschränken sich diese Dienste meist nur auf die Kommunikation und die Funktionen innerhalb der Geräte. Ortsbezogene […]

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  • Kosten, Anwendungsanforderungen und Sicherheit

    Kosten Die anfallenden Kosten für die Anschaffung eines indoor–Ortungssystems beruhen hauptsächlich in der Aufwendung für die Infrastruktur, zusätzliche Bandbreite, Fehlertoleranz und Ausfallsicherheit und die Art der eingesetzten Technologie. Zusätzlich müssen die Installation und die Überprüfung des Systems während der Einrichtung mit in die Kostenrechnung einfließen. Sofern das neue indoor–Ortungssystem ein bestehendes Kommunikationssystem wieder verwenden kann, […]

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  • Indoor Ortung

    Indoor–Ortungsverfahren befinden sich auf einem „aufsteigenden Ast“. Allerdings fehlt es häufig an theoretischen und analytischen Grundlagen für eine Umsetzung einer Indoor-Ortung. Ein grundlegender Rahmen für den Systemaufbau und die Funktionen ist somit zwingend notwendig für den Erfolg und die Implementierung eines indoor–Ortungssystems. Es werden vier Bereiche betrachtet, die eine große Herausforderung und damit grundlegende Anforderung […]

    Indoor Ortung

Die Stärke des Signals fällt quadratisch im Verhältnis zur Entfernung vom Sender ab. Somit kann aus der bekannten Ausgangsleistung und der berechneten Empfangsleistung der Abstand zum Sender ermittelt werden. Allgemein kann man sagen, die Dämpfung steigt mit der Entfernung, aber nicht nur die Entfernung spielt eine Rolle, sondern auch welches Material das Signal durchdringt (Luft, Mauern oder Wasser). Reflexionen und Interferenzen beeinflussen ebenfalls die Signalstärke. Nachdem der Nutzer die Signale empfangen hat, werden diese umgeformt in Entfernungen und durch die Trilateration die Position des mobilen Endgerätes des Nutzers bestimmt. In der folgenden Abbildung ist schematisch das Prinzip des RSS–Verfahrens (Received-Signal-Strength) abgebildet.

Signalstaerkebasiertes Ortungsverfahren

Die Fingerprint-Methode benötigt Messungen von der Received–Signal–Strength Methode oder anderen nicht geometrischen Eigenschaften an verschiedenen Positionen, um eine Datenbasis zu erstellen, welche die einzelnen Fingerprints beinhaltet. Um die Position der mobilen Endgeräte zu ermitteln, muss das System als erstes an neuralgischen Orten die Received–Signal–Strength ermitteln um anschließend in der Datenbasis nach einem Fingerprint zu suchen, der den Eigenschaften der ermittelten Daten am ähnlichsten ist. Der Nachteil dieser Technik ist, dass sie sehr zeitintensiv ist um eine angemessene Anzahl an Daten zu erhalten für die Fingerprint–Datenbasis.