Indoor-Ortung.de

Technik, Funktionen und Sinn

  • Location based services

    Die mobile Datenverarbeitung ist von einer Nischentechnologie zu einem globalen Business angewachsen. Dicht bevölkerte Gebiete sind nahezu komplett mit drahtlosen Netzwerken abgedeckt. Gleichzeitig werden mobile Endgeräte preiswerter und leistungsfähiger. Die integrierten Funktionalitäten nehmen mit jeder neuen Gerätegeneration zu. Allerdings beschränken sich diese Dienste meist nur auf die Kommunikation und die Funktionen innerhalb der Geräte. Ortsbezogene […]

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  • Kosten, Anwendungsanforderungen und Sicherheit

    Kosten Die anfallenden Kosten für die Anschaffung eines indoor–Ortungssystems beruhen hauptsächlich in der Aufwendung für die Infrastruktur, zusätzliche Bandbreite, Fehlertoleranz und Ausfallsicherheit und die Art der eingesetzten Technologie. Zusätzlich müssen die Installation und die Überprüfung des Systems während der Einrichtung mit in die Kostenrechnung einfließen. Sofern das neue indoor–Ortungssystem ein bestehendes Kommunikationssystem wieder verwenden kann, […]

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  • Indoor Ortung

    Indoor–Ortungsverfahren befinden sich auf einem „aufsteigenden Ast“. Allerdings fehlt es häufig an theoretischen und analytischen Grundlagen für eine Umsetzung einer Indoor-Ortung. Ein grundlegender Rahmen für den Systemaufbau und die Funktionen ist somit zwingend notwendig für den Erfolg und die Implementierung eines indoor–Ortungssystems. Es werden vier Bereiche betrachtet, die eine große Herausforderung und damit grundlegende Anforderung […]

    Indoor Ortung

„Wenn ein Warenlager nicht in der Lage ist dem Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil zu bringen, dann muss definitiv etwas getan werden.“

Die wohl wesentlichsten betriebswirtschaftlichen Probleme der Lagerwirtschaft sind die Investitions-, Informations-, Bestell- und Organisationsprobleme. Entscheidungen über die zu lagernden Güterarten, ihre Mengen, die Technologie der Lagerhaltung, die Organisation der Lager und der Lagerprozesse sowie die Informationsbeschaffung und –verarbeitung wirken sich unmittelbar und mittelbar intensiv aus. Die Organisation der Lagerprozesse, etwa der Bestellvorgänge, Lagereingänge, Lageranordnungen sowie der Lagerausgänge und ihre Einbettung in das gesamtbetriebliche System stellen für die betriebliche Praxis einen gewichtigen Problemkreis dar und stehen oft im Vordergrund betrieblicher Tätigkeiten im Rahmen der Lagerhaltung. Fundierte Entscheidungen über Lagerorganisation, Lagerausstattung, Bestellarten, –mengen und –zeitpunkte sind ohne Informationen über Beschaffungsmöglichkeiten, Bestände und Bedarfssituation nicht möglich. Die Bereitstellung und Verarbeitung der entsprechenden Informationen hat demnach besondere Bedeutung.

Zum Beispiel nutzen einige Lagerhäuser keine sogenannten Warehouse Management System (WMS). Diese Firmen beauftragen häufig Bestandskontrolleure, Auftragssammler und arbeiten mit einer angemessenen „Zettelwirtschaft“ um ihre Lagerziele zu erreichen. Die Wahl, zwischen menschlicher Arbeitskraft und IT, geht in diesem Fall ganz klar an die erste Variante. Dies sagt aber noch lange nicht aus, dass die Entscheidung verkehrt oder richtig ist. Allerdings was bieten IT–Systeme die von Natur aus besser sind als Arbeitskräfte? Erhöhte Genauigkeit und eine geringere Unsicherheit. Lagerhaltungssysteme reichen von ihrer Komplexität her von sehr kleinen Lagerprogrammen bis hin zu Anwendungen die Freiflächen, Ausstattung und Arbeitskräfte optimieren. Alle Systeme nutzen irgendeine Form der automatischen Datenerfassung um die Fehlerquote zu minimieren. Allerdings besitzt kein System ein indoor–Ortungsverfahren um die Abläufe, Laufwege oder Transparenz deutlich zu verbessern.

Lagerhäuser ohne IT und damit auch Firmen stehen häufig vor Misstrauensproblemen oder der Unzufriedenheit der Kunden. Die Kunden stellen häufig den Wahrheitsgehalt der Bestandsangaben auf dem Lagerzettel infrage. Werden missmutig von Lagerarbeitern, die Versprechen, dass das Produkt sofort versendet wird, wenn es eingetroffen ist oder fragen sich häufig, warum so lange im Lager gesucht wird, wenn die Ware nicht vorhanden ist. Die Auslagerung der Lagerwirtschaft hauptsächlich in die Hände des Menschen zu legen erweist sich auch auf rein betriebswirtschaftlicher Ebene als nachteilhaft. Die Betriebskosten sind deutlich höher, durch die Einstellung von Arbeitskräften, als die Einrichtung spezieller IT-Systeme (WMS). Allerdings muss ein solches System häufig auf das Unternehmen, speziell die Logistik, angepasst werden. Desweiteren ist es heutzutage sinnvoll WMS mit hochgenauen indoor–Ortungsverfahren zu kombinieren, um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten, Waren in Echtzeit zu orten oder deren Verlauf zu verfolgen.
Man sollte allerdings bedenken. IT–Systeme verknüpfen Informationen mit Erfahrungen und Beobachtungen der Angestellten. Die Technik kann für eine kurze Zeit eine Art Vision des Fortschrittes schaffen. Viele Unternehmen verlassen sich schnell auf ihre IT–Systeme und sind zufrieden wenn diese kurzfristig Probleme lösen. Langfristig riskiert das Unternehmen allerdings die Abhängigkeit von der Technologie. Entstehende Probleme werden verlagert, anstatt man sich um ein verfeinertes Verständnis bemüht. Die wirklichen entscheiden Aspekte rücken in den Hintergrund:

  • „Wer oder Was sind die wichtigen Teilnehmer im Netzwerk“
  • „Wie unterscheiden sich die einzelnen Wahrnehmungen zwischen den Teilnehmern“
  • „Werden eigene Erfahrungen oder Ansichten anderen mitgeteilt, so dass jeder das System
    beherrscht“