Indoor-Ortung.de

Technik, Funktionen und Sinn

  • Location based services

    Die mobile Datenverarbeitung ist von einer Nischentechnologie zu einem globalen Business angewachsen. Dicht bevölkerte Gebiete sind nahezu komplett mit drahtlosen Netzwerken abgedeckt. Gleichzeitig werden mobile Endgeräte preiswerter und leistungsfähiger. Die integrierten Funktionalitäten nehmen mit jeder neuen Gerätegeneration zu. Allerdings beschränken sich diese Dienste meist nur auf die Kommunikation und die Funktionen innerhalb der Geräte. Ortsbezogene […]

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  • Kosten, Anwendungsanforderungen und Sicherheit

    Kosten Die anfallenden Kosten für die Anschaffung eines indoor–Ortungssystems beruhen hauptsächlich in der Aufwendung für die Infrastruktur, zusätzliche Bandbreite, Fehlertoleranz und Ausfallsicherheit und die Art der eingesetzten Technologie. Zusätzlich müssen die Installation und die Überprüfung des Systems während der Einrichtung mit in die Kostenrechnung einfließen. Sofern das neue indoor–Ortungssystem ein bestehendes Kommunikationssystem wieder verwenden kann, […]

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  • Indoor Ortung

    Indoor–Ortungsverfahren befinden sich auf einem „aufsteigenden Ast“. Allerdings fehlt es häufig an theoretischen und analytischen Grundlagen für eine Umsetzung einer Indoor-Ortung. Ein grundlegender Rahmen für den Systemaufbau und die Funktionen ist somit zwingend notwendig für den Erfolg und die Implementierung eines indoor–Ortungssystems. Es werden vier Bereiche betrachtet, die eine große Herausforderung und damit grundlegende Anforderung […]

    Indoor Ortung

Bluetooth ist ein Standard für die drahtlose Übermittlung von Sprache und Daten im ISM–Band. Es sollte insbesondere dort angewendet werden, wo eine Übertragungstechnik mit begrenzter Reichweite, in etwa 10 Meter ohne und 100 Meter mit Verstärker, und geringer Übertragungskapazität (ungefähr 1 MBit/s) benötigt wird.

Bluetooth wurde bereits 1995 von der Firma Ericsson entwickelt und war zunächst nur von geringem Interesse für Hardwareproduzenten. Durch die Gründung des Konsortiums Bluetooth Special Interest Group durch Ericsson, Nokia, Toshiba, Intel und IBM im Jahr 1998 ist diese Technik stärker gefördert und verbreitert worden.

Bluetooth nutzt wie oben erwähnt das freie ISM–Band, welches zwischen 2,402 GHz und 2,480 GHz arbeitet und 79 Kanäle zur Verfügung stellt. Zur Übertragung von Daten verwendet Bluetooth ein Verfahren zur Paketvermittlung und ermöglicht damit Übertragungskapazitäten von bis zu 1 MBit/s. Die verwendeten Funkwellen können feste Körper bis zu einer gewissen Entfernung und Materialdicke durchdringen und gleichzeitig Daten an mehrere Geräte übertragen.

Während der Übertragung wechseln Bluetooth–Geräte 1.600 mal pro Sekunde die Kanäle (Kanal–hopping), um Interferenzen zu vermeiden. Ein Zeitschlitz ist hierbei 625 Mikrosekunden lang, danach erfolgt ein Wechsel des Kanals. Die maximale Größe eines Bluetooth–Datenpaketes beträgt 2.871 Bits. Um ein Datenpaket zu übertragen, sind meist mehrere Zeitschlitze notwendig.

Seit der Version 1.1 ist es möglich, ähnlich wie bei WLAN die RSSI zu ermitteln, um die Position von Endgeräten zu berechnen. Dabei kann eine Genauigkeit von bis zu 2 Metern erreicht werden. Aufgrund der allgegenwärtigen, preiswerten und energiearmen Endgeräte existieren bereits einige indoor–Ortungsverfahren, die mittels Bluetooth und der Signalstäre die Position des Nutzers oder des Objektes ermitteln. Allerdings ist auch hier die Signalstärke sehr stark abhängig von der Umgebung und den Materialien die sich innerhalb des Bereiches befinden.